Über

Photographien

Statement von Dieter Kropfreiter

Photographie war für mich seit Jugend an eine Begleiterin und auch der erste Kontakt mit Kunst. Bereits mit 16 faszinierte es mich mit einer  Kamera auf Augenreisen zu gehen.

Die Beschäftigung mit buddhistischer Meditation führte mich zu einer meditativen Art des Sehens: Offenheit und das Loslassen von Konzepten lassen die grundlegende Schönheit im Jetzt offenbar werden. Mikdang-Photographie beeinflusste mich ebenso wie die Ästhetik japanischer Künste oder Künstler wie Masao Yamamoto.

Als Photograf inspiriert es mich die Schönheit und den Reichtum von gewöhnlichen Situationen zu entdecken, die geheimen Gesänge der Dinge zu hören und sie in einer Photographie für den Betrachter sichtbar zu machen. Die Motive sind „zufällige“ Entdeckungen und  Anblicke von Mustern, Farben oder Zusammenhängen.

Das Spannungsfeld zwischen Zufall und der Synchronizität von Innen und Aussen ist ein Thema das mich beschäftigt: Warum sehe gerade ich genau diesen Anblick, dieses Objekt in diesem Licht, in diesem Moment? Berühren sich im Moment des Drucks auf den Auslöser beide Welten?

Ist das Photo auch ein Selbstportrait des Photografen?

Photographie ist für mich auch ein meditativer Weg, der eine Lücke zwischen den Gedanken ans Überleben, die uns andauernd verfolgen, entstehen lässt und den frischen Wind des Augenblicks ins Leben einzuladen.

 

Alle Photographien: (c) by Dieter Kropfreiter

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